Wien Sehenswürdigkeiten und TOP 10 Liste

 
Wien in Österreich
 
1. Der Stephansdom
 
Die gotische Domkirche St. Stephan zu Wien ist mit ihrem Dach aus bunten Ziegeln eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt. Im ehemaligen Österreich-Ungarn war ihr höchster Turm Maßstab für die gesamte Monarchie. Kein Kirchenturm durfte höher sein als der Südturm des Stephansdoms. Im kleinen, unvollendeten Nordturm hängt eine der größten Kirchenglocken Europas, die Pummerin. Sie läutet in Österreich traditionell das neue Jahr ein. Erst nachdem ihr Klang verstummt ist, ertönt zu Silvester aus Österreichs Radios und Fernsehern der Donauwalzer. Erreichbar ist der Stephansdom über den Stephansplatz, einem Ausgangspunkt für Kutschfahrten via Fiaker. In ihnen lassen sich bequem weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien bestaunen.
 
Stephansdom in Wien
 
2. Die Hofburg
 
Die Wiener Hofburg wurde bereits im 13. Jahrhundert unter den Babenbergern erbaut. Die heutige Pracht fehlte ihr damals als Teil der Stadtbefestigung jedoch noch. Erst unter Kaiser Ferdinand I begann der Ausbau zu einer Hofburg. Seit dem folgten zahlreiche Erweiterungen, die dazu führten, dass ein Durchschreiten der Hofburg heute einer Reise durch die Kunstgeschichte gleicht. Von Gotik über Mittelalter, Renaissance und Barock, bis hin zu zeitgenössischer Bauweise sind zahlreiche Kunststile vertreten. Inmitten dieser prächtigen Bauten befindet sich der Amtssitz des österreichischen Bundeskanzlers. Außerdem umfasst der Gebäudekomplex das Bundesdenkmalamt, die Nationalbibliothek, die Hofburgkapelle, die Augustinerkirche sowie zahlreiche Museen, wie die Albertina.
 
Hofburg in Wien
 
3. Der Prater
 
Weniger prunkvoll, dafür umso erlebnisreicher, präsentiert sich der Wiener Wurstelprater. Obwohl dieser traditionsreiche Vergnügungspark meist einfach Prater genannt wird, sollte man ihn nicht mit dem gleichnamigen, deutlich größeren Pratergebiet Wiens verwechseln. Der Wurstelprater zeichnet sich durch zahlreiche Unterhaltungsbetriebe wie Achterbahnen, Karusselle, Gruselkabinette, Glücksspieleinrichtungen und Gastronomiebetriebe aus. Auf dem bereits 1825 als Volksprater bekannten Areal befindet sich das berühmte Riesenrad, welches 1897 zur Feier des 50. Kronjubiläums Kaiser Franz Josephs errichtet wurde. Heute gilt es als Wahrzeichen Wiens. Geheimtipps des Praters sind das Pratermuseum und das Zeiss Planetarium. Sie bieten eine Alternative zu dem lebhaften Rummel.
 
Prater in Wien
 
 
 
 
4. Das Schloss Schönbrunn
 
Idylle und Kultur in Verbindung mit Spaß für Familien findet man im Schloss Schönbrunn. Wer den selben Ausblick genießen möchte wie einst Kaiserin Maria Theresia, der sollte auf einen Besuch des Areals nicht verzichten, denn die barocke Gestaltung der Gartenanlage hat sich seit Zeiten Maria Theresias kaum verändert. Erbaut wurde die spätere Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses im 17. Jahrhundert unter Kaiser Leopold I. Heute sind sowohl das Schloss als auch der etwa 160 Hektar große Park Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Für Familien mit Kindern lohnt sich ein Besuch des Irrgartens. Dort sorgen Aussichtsplattformen, Hüpf- und Kletterspiele, Mathematikrätsel und ein Riesenkaleidoskop dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
 
Schloss Schönbrunn in Wien
 
5. Das Schloss Belvedere
 
Liebhaber herrlicher Schlösser kommen auch in Belvedere voll auf ihre Kosten. Die barocke Schlossanlage bestehend aus zwei Schlössern, welche durch einen prachtvollen Garten verbunden werden. Dieser beinhaltete ursprünglich eine Menagerie, welche später nach Schönbrunn verlegt wurde. Erbaut wurde die Anlage im 18. Jahrhundert für Prinz Eugen von Savoyen. Zu Zeiten Maria Theresias ging das Herrschaftsgebäude in den Besitz der Habsburger über. Im Jahre 1955 fand in Belvedere die Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags statt. Heute ist in dem Schloss eines der bedeutendsten Kunstmuseen untergebracht. Sein Schwerpunkt liegt auf österreichischen Malern des Fin de Siècle und Jugendstils.
 
Schloss Belvedere in Wien
 
 
 
 
6. Der Tiergarten Schönbrunn
 
Tiergarten Schönbrunn
 
Der Tiergarten Schönbrunn wurde 1752 von den Habsburgern gegründet. Bis zum Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie blieb er zunächst im Privatbesitz der kaiserlichen Familie. Nach und nach wurde er jedoch auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Laufe der Zeit wurde zudem immer mehr Wert auf die Nachzucht bedrohter Arten, die Funktion des Gartens als Bildungsinstitution sowie auf Naturschutz gelegt. Heute ist der Tiergarten Schönbrunn der älteste noch bestehende Zoo der Welt. Mit seinen herrschaftlichen Anlagen und dem historischen Charme zählt er zudem zu den schönsten Tiergärten weltweit. Im Jahr 2001 wurde er gar als “bester Zoo Europas” ausgezeichnet.
 
7. Der Zentralfriedhof
 
Friedhöfe zählen gemeinhin nicht zu den klassischen Sehenswürdigkeiten von Städten. Der Wiener Zentralfriedhof stellt hierbei jedoch eine Ausnahme dar. Seine Besonderheit erhält die Anlage einerseits durch zahlreiche Jugendstilbauwerke und andererseits durch Ehrengräber berühmter Persönlichkeiten. Grab- sowie Gedenkstätten von historischen Musikern, wie Ludwig van Beethoven, Franz Schubert oder Johann Strauß, von großen Denkern, wie Ludwig Boltzmann, oder von modernen Popikonen, wie Falco, ziehen Scharen von Besuchern an. Zusätzlich bietet das rund 2,5 Quadratkilometer große Friedhofsgelände eine einzigartig natürliche Atmosphäre. In den dicht bewaldeten Bereichen fühlen sich neben zahmen Eichhörnchen auch Feldhamster, Dachse, Marder, Frösche, Turmfalken und sogar Rehe wohl.
 
 
 
 
 
8. Das Hotel Sacher
 
Wer in Wien die berühmte Ringstraße erkundet, der sollte ruhig einen Blick hinter die Fassaden werfen. Hinter der Wiener Staatsoper, dem “Ersten Haus am Ring”, befindet sich das berühmte Hotel Sacher. Eine Nacht in diesem luxuriösen Etablissement können sich nur Wenige leisten. Die integrierten Gastronomiebetriebe, wie das Sacher Eck oder das Café Sacher, lassen jedoch zu etwas moderateren Preisen einen Blick in die weltweit bekannte Wiener Kaffeehauskultur zu. Wer Schokoladenkuchen mag, der hat hier die seltene Gelegenheit ein Stück der “Original Sacher-Torte” zu kosten. Sie ist lediglich über einige wenige offizielle Bezugsquellen des Hotel Sacher erhältlich.
 
Hotel Sacher in Wien
 
9. Der Naschmarkt
 
Von kulinarischem Interesse könnte auch eine andere Adresse in Wien sein. Im Bezirk Mariahilft erstreckt sich auf Höhe der U-Bahn-Haltestelle Kettenbrückengasse, über einen Bereich von 2,3 Hektar, der größte Marktplatz Wiens. Er entstand 1780 ursprünglich als Bauernmarkt, auf dem vorwiegend Milchprodukte gehandelt wurden. Seinen heutigen Namen erhielt der Naschmarkt erst gegen 1905. Für Besucher der Stadt lockt der Naschmarkt heutzutage mit Österreichischen Spezialitäten wie Kaiserschmarren oder Palatschinken. Immer samstags ergänzt ein Flohmarkt mit Antiquitätenhändlern das Marktangebot. Zu diesem zählen Waren aus Griechenland, der Türkei, Japan und China ebenso wie einheimische Produkte.
 
10. Die Katakomben
 
Fernab von all dem Trubel existiert eine stille, unbekannte Seite Wiens: das unterirdische System der Katakomben. Es diente nicht nur während der Türkenbelagerungen 1529 und 1683, sondern auch während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsposition beziehungsweise Rückzugsstätte. Heute können Teile der Katakomben während professioneller Führungen erkundet werden. Der Eingang befindet sich innerhalb des Stephansdoms. Von dort aus führen die Wege vorbei an der Kaisergruft und den Grabkammern von Domherren bis hin zu Räumen, welche mit den Gebeinen Unbekannter gefüllt sind. Diese düsteren Gemäuer der Wiener Unterwelt versprechen ein eindrucksvolles und einzigartiges Erlebnis.
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